Ein Jahr Sendepause …

Was war los?

Um es kurz zu machen: Das bisher beschäftigungsreichste Jahr meiner ‘Karriere‘. Was sich hier ja schon angedeutet hatte, erreichte ein (jedenfalls für mich) kaum zu steigerndes Ausmaß. Einem großen “National Player” folgte ein echter “Global”, Tätigkeit vor Ort in Frankfurt am Main über viereinhalb Monate (Mo. – Fr.) eingeschlossen.

Darüber wäre schon einiges zu berichten gewesen — allein, diese beiden Aufträge liefen in meiner Eigenschaft als “HTML Expert” und meine Arbeit fand ausschließlich im Bereich HTML/CSS-Templating statt, also nur einem — wenn auch sehr wichtigen — Abschnitt des Handwerks, das ich hier doch deutlich umfassender darstellen und behandeln möchte.
Davon abgesehen gibt es Vereinbarungen, die “Diskretion” beinhalten …

Ich habe in diesen Projekten sehr viel gelernt. Neben fachlicher Weiterentwicklung zähle ich dazu das Arbeiten in ziemlich großen Projektteams (in Frankfurt bis zu 50 Leute) mitsamt aller damit anfallenden Dinge. Vor allem war es überaus interessant und lehrreich, mit den anderen, teils angrenzenden ‘Gewerken’ zusammenzuarbeiten.

Sicher gibt es Menschen, die es schaffen, neben ihrer Arbeit auch ihre Website mit neuen Inhalte zu befüllen. Ich gehöre bis dato leider nicht dazu :down:. Immerhin geht es diversen Kollegen ähnlich, die in ihren Blogs (oder auf Twitter) gleiche Erfahrungen formulieren.

Zum Wesen des Freelancer-Daseins scheint es zu gehören, dass es entweder (eigentlich) zu viel Projekte oder (eigentlich) zu wenig gibt. Neben der Arbeit an einem hoffentlich bald online gehenden Relaunch konnte ich so die ersten drei Monate dieses Jahres auch zur Weiterbildung nutzen. Nach Jahren der Spezialisierung auf pragmatische “Real World”-Umsetzung von HTML/CSS habe ich meine Kenntnisse im weiten Feld des Webdesign wieder erweitert und auf den einigermaßen neuesten Stand gebracht.

Neben ‘Forschungen’ hinsichtlich HTML 5 und CSS 3, deren Ergebnisse schon teils in das Erscheinungsbild dieser Website einflossen, gehörte vor allem Hinzulernen in den Bereichen Informationsarchitektur (IA), Benutzererfahrung (User Experience = UX) und ‘klassisches’ Design dazu. Noch weitere Blicke “über den Tellerrand” kamen hinzu.

Ich habe mir natürlich vorgenommen, hier wieder vermehrt und regelmäßiger zu schreiben. Ob mir wieder “zu viel Arbeit” dazwischen kommt? Schaun mer mal.

(gelesen: 1256 mal, heute: 3 mal, zuletzt: 5. Februar 2012)

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